Hallo zusammen!

Hm… kurz zu meiner Person: Ich studiere derzeit im fünften Semester Asienwissenschaften mit Schwerpunkt Japanische Sprache und Wirtschaft/Gesellschaft und studiere ab Oktober ein Jahr an der Kagoshima Universität in Japan. Kagoshima, oder kurz Kagoma, wie hier die Einheimischen sagen, ist die südlichste Großstadt von Kyûshû.

Teefelder
Teefelder

Anmerkung von Andergraund: Msdangerous ist eine gute Freundin von uns und verbringt ein Jahr in Japan. Sie wird uns hin und wieder mit interessanten Berichten und schönen Fotos beglücken. Ihren persönlichen Reiseblog findet ihr unter: http://sakurajimamikan.wordpress.com/ – Na ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß in Japan und bin schon sehr gespannt auf das was du uns so schreiben wirst 🙂

Kagoma… ja: ich bin hier Ende September angekommen. Es war bis Mitte der Woche immer noch recht heiß, aber die „Hundstage“ sind zum Glück schon vorbei. Das Schlimmste ist die Luftfeuchtigkeit und die Sonne. Die Temperaturen sind vergleichbar mit Deutschland; aber dort läuft niemand mit Sonnenschirm herum. Hier trägt sogar der Opa von heute einen. Ohne wäre die Sonne nicht zu ertragen.

Die Vegetation ist hier sehr üppig – ich sag immer gerne „Ich studiere dort, wo andere Urlaub machen“. Wir haben jede Menge Palmen; weiter östlich gibt es weiße Sandstrände und Okinawa ist auch nicht fern (mit Flugzeug knapp 1 1/2 Stunden). Ja, was aber Kagoma von z. B. Kumamoto oder auch Nagasaki und Fukuoka (weitere Großstädte auf Kyûshû) unterscheidet – ja, aber auch von Tôkyô – ist der hier:

Sakurajima
Sakurajima

Die Menschen in Kagoma haben sich recht gut mit dem Sakurajima arrangiert; dort drüben leben sogar Menschen und wenn er mal ausbricht (alle 30 Jahre), werden sie einfach evakuiert. In Kagoma selbst gibt es nicht mal einen besonderen Alarm. Nur mehr Asche. Dank des Vulkans gibt es hier aber viel weniger Erdbeben (lt. sensei).

Asche
Asche

Die Asche wird alle 48 Std. abgeholt. Momentan weht die Asche aber nicht in unsere Richtung, weswegen das hier sehr wenig ist. Hier im Studentenwohnheim (für Ausländer *höhö*) hat mir eine Deutsche aus München erzählt, die schon seit April hier ist, dass es statt Schneeräummobilen hier Räumfahrzeuge für Asche gibt… in diesem Sinne…

Asche
Asche
Author msdangerous
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Comments (4)

  • 7. Oktober 2011 at 11:55 Reply
    Die Teefelder sehen ja soo romantisch aus! :) Und weiße Sandstrände? Cool! *japanfluggoogelt*
  • Idolmeister
    7. Oktober 2011 at 15:43 Reply
    Ja hi ♥♥(o→ܫ←o)♫ღ, hoffe du hast dich schon gut eingelebt drüben. Deinen Reiseblog muss ich mir auch mal genauer ansehen ;). Aber du hast schon recht, das hört sich total nach Urlaubfeeling an :D. Da könnte ich auch mit einem Vulkan um die Ecke leben ... denke ich (◍´ω`◍)
  • 8. Oktober 2011 at 01:11 Reply
    sehr interessant. :) Das Leben mit der Asche ist nicht einfach, glalube ich. Aber bestimmt gibt's in Kyushu leckeres Essen, Onsen und nette Leute! Viel Spass mit viele Freunden! :D
  • 8. Oktober 2011 at 15:30 Reply
    @Antonia: siehst du ja dann ^_^ @Idolmaster, danke schön! Na ja, bislang haben wir hier noch keinen Aschenebel gehabt, aber wenn es soweit ist, mache ich Videos a la Silent Hill *g* @Yoko: Danke sehr! Ich bin sehr leicht für seltsame Sachen zu begeistern, momentan habe ich echt Spaß, ist wie schwarzer Sand auf dem Gehweg... Bin auf das Frühjahr gespannt, da soll es echt zur Sache gehen!

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