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Ich war vor kurzem zwei Wochen in Vietnam. Meine Eindrücke zu Menschen, Kultur und der Natur in Vietnam wollte ich euch nicht vorenthalten.

In Vietnam hab ich so vieles neues erlebt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen. Von daher werde ich verschiedene Themen anreißen und einfach dazu was schreiben.

Wer keine Lust auf viele Wörter hat, scrollt schnell nach unten und schaut sich eine Auswahl aus 100 Bildern an, welche ich teilweise kommentiert habe. Wenn ihr auf die Bilder klickt, dann werden sie vergrößert und ihr könnt auch meine Kommentare zu jedem Bild sehen.


Finanzielles

Kommen wir zum größten und deutlichsten Unterschied, der mich die ganze Reise begleitet hat. Praktisch alles in Vietnam, egal was, war im Vergleich zu Deutschland unglaublich günstig. Ausgenommen “Produkte des Westens” wie z.B. moderne Elektronik.

Schon wenn man nach Vietnam kommt zeigt sich das sofort wenn man an einem Geldautomaten Geld ziehen will. Die maximale Summe, die man ziehen kann ist in der Regel 2.000.000 VND (2 Millionen). Diese Summe sollte man auch anklicken, denn die Kreditkarte wird dafür mit ca. 74 EUR belastet. icon smile

Wenn ihr Glück habt und der Automat nur 50.000 VND Scheine rausgibt, könnt ihr so ne coole Geldscheinrolle machen und einen auf dicke Hose icon wink … ist mir zum Glück nur einmal passiert, es ist auch einfach ein schlechtes Gefühl, vor dem lokalen Volk sich die Hosen mit Geld voll zu stopfen. icon twisted

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Wow ich bin Millionär!


Essen

Das ist auch ein ganz ganz dunkles Kapitel auf meiner Reise.

Historisch war Vietnam ein zentraler Punkt von Handel und Aufeinandertreffen von vielen Kulturen und Völkern. Entsprechend vielfältig hat sich die vietnamesische Küche entwickelt. Es gibt verschiedenste Nudel-, Suppen-, Fleisch-, Geflügel-, Teig-, Fisch-, Meeresfrüchte-, Grill- und Reisgerichte, ach und noch vieles mehr. Das besondere ist, dass es so viele verschiedene Geschmacksrichtungen gibt, salzig, süß, herzhaft, leicht, sauer und so weiter, es wird einem einfach nicht langweilig bei der Fresserei.

Hat man mal genug von Grillfleisch in süßer Sesammarinade, schnappt man sich ein Paar leichte Frühlingsrollen (nicht frittiert) und sind diese langweilig gibt’s nen Topf herzhaften frischen Fisch. Und all das kostet für unsere Verhältnisse fast nix.

Beispiel einer wirklich extremen Tagesfresserei:

Frühstück (Straßenrand): Pho Rind-Nudelsuppe (neben japanischen Miso-Ramen wohl die beste Nudelsuppe der Welt) + kalten Tee 43000 VND
Post-Frühstück-Snack (Straßenrand): Ban Bao (sowas wie Dim Sum nur größer und mit mehr Füllung) 12000 VND
Drinks: Coca Cola 0,33l Dose + 1,0l Nestle Markenwasser aus dem “teuren” Convenience Store 15000 + 10000 VND
Pre-Mittagsessen-Snack: 1 Softeis bei Lotteria (sowas wie McDoof) 5000 VND
Mittagessen (normales Lokal): Frühlingsrollen, gemischte Grillplatte, Salat und herzhaften Pfannkuchen + Coca Cola 65000 VND + 15000 VND
Pre-Abendessen-Snack: Baguettebrot mit vietn. Fleischwurst, Salat und Gewürzen 10000 VND
Abendessen (feines gehobenes Restaurant): Gebackene Ente mit Reis + frisch gepresste Zitronenlimo 150000 VND + 20000 VND
Total: 345.000 VND = 12,50 EUR

In der Regel hat man mich in Vietnam entweder mit dem Lonely Planet Reiseführer, einer Straßenkarte oder Essen in der Hand gesehen. Das war echt schlimm. Und alles hat prima geschmeckt. Ach ja, ich hab keine Probleme mit dem Magen gehabt oder sowas. Ich habe die Straßenküchen immer nur besucht wenn auch genug Einheimische da gegessen haben. Gleiches bei Restaurants und einfachen Lokalen, dann bin ich einfach reinmarschiert. Dann habe ich mich noch am Lonely Planet orientiert.


Verkehr / Reisen / Infrastruktur

Und ist der Verkehr so chaotisch wie in diesem Youtube Video?

NEIN! Es ist schlimmer! Zumindest manchmal icon wink
Anfangs macht einem dieser chaotische Zustand, als Fußgänger, doch sorgen. Aber alles halb so schlimm. So lange man langsam OHNE (!) zu stoppen von einer Straßenseite zur anderen geht, kann man selbst die schlimmsten Straßen überqueren. Der feste Glaube daran, dass alle Ausweichen werden, hilft einem dabei. Ampeln sollte man nicht zu viel Vertrauen schenken. Zwar halten sich manche Leute dran, manche aber auch nicht. Ampeln und Verkehrsregeln sind in Vietnam wie es aussieht nur eine “Empfehlung”.

Wie kommt man aber nun von A nach B in Vietnam wenn man nicht zu Fuß unterwegs ist? Es gibt keine U-Bahn oder ein vernünftiges und für Touris gut überschaubares Busnetz in den Städten. Schnellzüge gibt es auch keine, nur eine veraltete Bahn mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit unter 50km/h. Und Moped fahren kann ich keinem empfehlen, man ist die Verhältnisse einfach nicht gewohnt. Habe auch mehrfach verunfallte Touris gesehen, und dass muss nicht sein.

Ich habe für mich folgende Strategie gefunden und genutzt:

0 bis 2 Km zu Fuß Auch wenn 2 Km nicht viel sind, in Städten kommt man zu Fuß kaum voran, da Fußwege fehlen oder mit Mopeds zugestellt sind, so dass man immer auf der Straße läuft und acht geben muss. Zudem kommt die schlechte Luft dazu. kostet nix
2 bis 50 Km Taxi Schon für die kleinsten Strecken lohnt sich ein Taxi (Auto) oder ein Mopedtaxi (zumindest wenn man nen guten Preis aushandelt). 2 Km in der Stadt kosten ca. 90 Cent. 40 Km inkl. einem 2 Stunden Zwischenstop (ich hab dem Taxifahrer gesagt: “Kannste hier mal 2 Stunden auf mich warten, ich guck mir diese Touriattraktion mal an.”) kosten: 13,11 EUR
bis 200 Km Bus Dabei handelt es sich um einen Touri-Bus höherer Qualität mit Klimaanlage, also schon “teurer”. Leider recht langsam mit ca. 40 Km/h im Schnitt. Die Straßen in Vietnam sind echt richtig mies und voller Schlaglöcher. Geschwindigkeiten über 70km/h sind selten. Meine Strecke von 120 Km hat 3,5 Stunden gedauert und kostete: 5,40 EUR
alles andere Flugzeug Im Inland gibt es eine Billigflüge, die von Tochtergesellschaften von namhaften Airlines betrieben werden. Entsprechend fliegen da normale Airbus / Boeing Maschinen. Also keine Angst, dass da eine russische Klapperkiste genutzt wird. Ein Flug von 1600km Entfernung (z.B. Berlin nach Rom) kostet: 35 EUR

Gerade durch das Fliegen habe ich viel Zeit gespart und hab mehr von Vietnam, in der kurzen Zeit, gesehen. Absolut zu empfehlen wenn man nicht gerade 4 Wochen für Vietnam hat. Wenn man aber mehr Zeit hat, sich auch in Bus- und Bahnsystem einfuchst, kann man noch mehr Geld sparen. Ein Bus in der Innenstadt von Saigon kostet ganze 15 Cent (Achtung nur für fitte: Der Bus wird an Haltestellen nur langsamer, man muss auf-/abspringen).
Der “gute” Touristenbus von Nord- nach Südvietnam kostet ca. 30 EUR und man kann in jeder größeren Stadt ein- und aussteigen wie man will (Ticket gültig 30 Tage).
Es soll Taxis geben, die manipulierte Taxameter haben. Mir ist aber nichts aufgefallen. Ich bin nur mit den “bekannten” Gesellschaften gefahren, da fährt man in der Regel sicher.

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Eintrittskarten, Fahrkarten und SIM Karte icon smile


Menschen / Dienstleistung / Hotels / Verkäufer

Also generell sind die Menschen in Vietnam sehr hilfsbereit, wenn sie können, und herzlich. Man merkt aber, dass gerade die Leute, die kein Englisch können oder Französich eher verschlossen gegenüber Touristen sind.

Als Touri hat man es aber eher mit den vielen Verkäuferinnen zu tun, die einen oft anhalten und ansprechen doch was zu kaufen, so dass es schon lästig wird. Was mich auch zusätzlich gestört hat war die Tatsache, dass nicht selten versucht wurde einem was überteuert anzudrehen und man oft ohne Probleme auf 30~50% des originalen Preis kam, wenn man es versucht hatte. icon rolleyes

Das ist aber schon alles “schlechte” was ich über die Menschen in Vietnam erzählen kann. Überall woanders war ich wirklich Kundekönig. Gerade in etwas besseren Einzelhandelläden abseits von Tourigegenden oder besonders im Hotel.

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Erfrischungstuch und Fruchtcocktail, Gepäck wird inzwischen auf's Zimmer gebracht.

Ab einem 3 Sterne Hotel wird man morgens zu Frühstück mit Namen begrüßt, es werden Touren und Tickets organisiert, Gepäck wird einem hin und her getragen, es wird einem die Eingangstüre aufgemacht, man hat kostenloses WLAN auf dem Zimmer und auch sonst hat man die volle Aufmerksamkeit der gesamten Crew. Die Kosten mit 20 bis 25 EUR pro Nacht sind dafür genial. Das beste waren die Mädels von einem Hotel, die am Tag der Abreise, den Bus 15 Minuten aufgehalten haben, damit ich noch einen Blumenstrauß wg. meinem Geburtstag mit auf die Reise bekomme. icon smile

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Blumen und Torte zum Geburtstag

Und ab einem 4 Sterne Hotel für ca. 30 EUR pro Nacht, bekommt man ein 25 qm Zimmer mit Marmorbad und PC auf dem Raum. Frühstück ist dann natürlich auch die Fresserei pur! Und auch hier habe ich eine Geburtstagsüberraschung bekommen. Nach meiner Tour durch alle wichtigen Touri-Sehenswürdigkeiten war Abends eine Geburtstagstorte da.

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Großes Hotelzimmer mit PC auf'm Raum icon smile

In dem 3 Sterne Hotel in Hanoi bin ich krank geworden (Klimaanlagen sind in Vietnam brutalst auf 18 °C oder so immer eingestellt). Man hat mir ein Taxi in ein Krankenhaus organisiert und danach ein Taxi um zu einem Tourbus aufzuschließen, damit ich meine gebuchte Ha Long Bay Tour nicht verpasse. Im Hintergrund hatte man dann noch mit dem Veranstalter wohl telefoniert und mich auf ein Schiff mit einem Stern mehr umgebucht. Krasser Service. icon smile

Klar gibt es auch in Vietnam Kriminalität. Aber wenn man nicht gerade es drauf anlegt von Taschendieben ausgenommen zu werden, dann geht es schon. Einfach die Sachen gut in Innentaschen haben und ne versteckte Tasche für die Hose/Gürtel kaufen. Kostet 5 EUR. Da hatte ich größeres Geld, den Reisepass und meine Kreditkarte drin. Sonst hab ich einfach auf meinen Rucksack bissl aufgepasst.

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Wird in der Hose getragen und an Gürtelschlaufe festgemacht.


Stadt / Land / Natur / Touriattraktionen

Dazu brauche ich eigentlich nicht viel schreiben, da schaut ihr euch am besten die 100 Bilder unten an.

Städte in Vietnam sind nicht wirklich schön, aber ein Erlebnis. Der Verkehr, der Lärm, die schlechte Luft. Ich habe es als Reiseerlebnis gewertet und mich nicht deswegen gestresst gefühlt (nur total platt am Ende des Tages). Die kommunistischen Bauten, die traditionellen und historischen Gebäude sind interessante Gegensätze. Die Kriegsmuseen waren eine interessante Erfahrung bezüglich kommunistischer Propaganda. Insbesondere im Kriegsmuseum in Saigon hat man total gemerkt wie die Ammis “böse” dargestellt werden. icon twisted

Ausserhalb der Städte sieht Vietnam fantastisch aus, Reisfelder, Landschaften, Bergpässe, das Meer… es gibt viel zu sehen und viel zu entdecken. Zwar wird hier und dort die Landschaft durch Industrie und Tourismus verändert, aber noch sieht es nicht so schlimm aus wie auf Malle icon wink

Sehr angenehm für Touris: Die ganzen Attraktionen, egal ob Museum, Tropfsteinhöhle oder Tour auf einem Boot mit Übernachtung. Es ist alles sehr sehr günstig. Museen kosten in der Regel 50 Cent bis maximal 1,50 EUR. Selbst relativ “teure” Attraktionen sind mit 2 bis 5 EUR sehr billig (Altstadt Hoi An, My Son und Ha Long Bay inkl. Höhle). Meine Tour 2 Tage inkl. 1 Nacht auf einem Boot in die Ha Long Bucht war mit 99 EUR erfreulich billig, dafür dass alles drin war. Sehr gutes Essen, schönes Programm, alle Eintrittskarten, Bustransfer mit guten Bussen für Touris (jeweils 3 Stunden icon mrgreen) und Übernachtung. Einzig Getränke waren nicht drin außer 2 Flaschen Wasser pro Tag. Auch wenn die dann mit ca. 1,50 EUR pro Dose Cola z.B. sehr “teuer” waren im Vergleich zum Rest von Vietnam, absolut gesehen dennoch billig.

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Aussicht aus Schiffskabine


Telefon / Internet / Handy / Strom

Habt ihr ein Smartphone? Nimmt es nach Vietnam mit. Eine Prepaidkarte kostet in Vietnam 3,65 EUR. Da sind schon 3 oder 4 Stunden labern drin, viele SMS und sogar 60MB Internet über 3G/HSDPA !! Solltet ihr 350 MB brauchen, kein Problem, einfach die Prepaidkarte aufladen mit 2 oder 3 EUR icon wink

Das krasse ist halt, dass 3G/HSDPA nicht nur in großen Städten verfügbar ist, sondern nicht selten auch auf dem Lande. Und wenn selbst wenn nur GSM verfügbar ist. Emails kann man dann immer noch empfangen und versenden.

In den Städten habe ich mich manchmal verlaufen, dank Google Maps und Navi ist man aber schnell wieder auf der richtigen Straße zum nächsten Tourimagnet. 3G/Internet funktioniert in der Regel zuverlässig in Vietnam. Nur Facebook ist glaube ich zensiert… ich hatte immer wieder Probleme. icon eek

Selbst Gespräche ins Ausland über die Prepaidkarte sind bezahlbar und keine Abzocke wie bei uns.

Nur ist irgendwie das Stromnetz in Vietnam nicht so das wahre. Ich saß 2 Mal ca. 1 Stunde im Dunkeln Abends. Da kommen auch Leute die draußen auf dem Strommast dann rumklettern (und dabei andere Stromkabel als Leiter nutzen icon eek) und das reparieren, aber spätestens beim nächsten Regen gibt’s bestimmt wieder den nächsten Stromausfall. icon surprised

Und dann gibt’s in Vietnam auch noch 3 (!) verschiedene Steckdosenarten. Zwar gehen in die meisten Steckdosen unsere Stecker ohne Probleme, aber manchmal halt auch nicht! Zum Glück gibt’s ja Reiseadapter, und manche Hotels schenken einem sogar einen Reiseadapter!

 

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Medizinische Versorgung

Für alle großen und kleinen Wehwehchen, kein Problem in den großen Städten von Vietnam. Es gibt dort internationale Krankenhäuser mit Ärzten, die Englisch sprechen. Zum Beispiel International SOS oder Family Medical Practice. Da gibt es 24/7 Allgemeinärzte die einen versorgen. Dort wird man als Privatpatient behandelt, entsprechend ist der Service aber auch der Preis. Meine Erkältung/Infekt hat mich 245 EUR gekostet (zahlt zum Glück die Reisekrankenversicherung, die ein Muss ist für Vietnam).

Das Krankenhaus war genauso sauber wie eines in Deutschland, das Personal war super freundlich und man war auch sofort dran. Es wurde bei mir ein Bluttest gemacht und sofort ins Labor gegeben, ich hatte meine Ergebnisse innerhalb von 30 Minuten. Oben drauf gab es ne hübsche Tasche mit nem Haufen Medikamenten, die ich nehmen sollte. icon rolleyes

Noch ein Hinweis, da das in den Kommentaren angesprochen wurde:

Reiseapotheke hatte ich natürlich dabei. Aber kommt bloß nicht auf die Idee selber den Doktor spielen zu wollen und irgendwelche komplizierteren Medikamente mitzunehmen wie Antibiotika oder Malariavorsorge. Diese Medikamente sind teuer und ohne eine richtige Diagnose vom Arzt könntet ihr euch selber richtig kaputt machen, anstatt euch zu helfen. Klar nimmt man diese Medikamente mit wenn man im Urwald abseits von Krankenhäusern sich befindet, aber doch nicht in den Städten von Vietnam, wo es immer wieder westliche Krankenhäuser gibt. Da holt man sich einfach für knapp 10 EUR ne Reisekrankenversicherung und das wars. Teure Medikamente bekommt man dann im Krankheitsfall so kostenlos und vor allem sind es dann die richtigen Medikamente.

Vietnam ist schon lange kein 3. Welt Land mehr. Es ist viel mehr ein Schwellenland und mit dem entsprechenden Geld bekommt man auch fast alles was es so in Industrieländern gibt. Klar kann man in Vietnam keine komplizierten OPs machen, aber in diesem Fall würde ich mich von der Versicherung nach Deutschland fliegen lassen, sollte man so sehr in Not sein ist der Urlaub ohnehin zu Ende.

Es gibt definitiv, bei guter Reiseplanung, keinen Grund Angst zu haben, dass man ernsthaft in Vietnam krank werden könnte. Gerade wenn man wie ich die “normalen” Touriorte abklappert. Und selbst wenn ist die medizinische Versorgung absolut in Ordnung. Und natürlich sollte man seinen Menschenverstand einschalten und nicht gerade an einer Straßenecke Essen kaufen wo die Küche total gammlig riecht.

Und ganz ehrlich, bissl Abenteuer und Spannung ist doch super und lenkt vom Alltag daheim ab. So bequem Cluburlaub für Schwuffies und Warmduscher sein kann, so langweilig ist er auch icon wink

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Antibiotika, Painkiller, Nasenreinigungslösung und irgendwas gegen Halsschmerzen


Alleine Reisen = langweilig? NIX DA!

Die Lösung für alle Leute die auf eigene Faust alleine rumkommen wollen ist der Lonely Planet Reiseführer.
Ich war die meiste Zeit alleine unterwegs, nur einige Tage war ich mit meiner kleinen Schwester unterwegs. Sie ist eher auf Lowbudget gereist und hatte mehr Zeit (=Bus). Ich arbeite ja schon einige Zeit und hatte nur begrenzt Urlaub (=Flugzeug).

Naja und was macht man Abends, mit wem tut man sich die Fresserei und Trinkerei an? (lokales Bier = 10~15 Cent/0,3l und Bier deutscher Qualität = 50~80 Cent / 0,3l)

Ganz einfach, man pennt nur in Hotels die im Lonely Planet stehen oder Hotels die in der gleichen Gegend sind. Dann sucht man noch die Restaurants und Lokale die im Reiseführer drin sind und marschiert los. Am Ziel angekommen schaut man ob irgendwo lustige Studenten oder sonstige sympatische Leute sitzen. Man stellt sich gaaanz unauffällig hinter sie und schaut ob die optimalerweise untereinander Englisch/Deutsch reden und schon hat man seine Freunde für nen netten Abend icon smile Ansonsten irgendwelche wildfremden Touris ansprechen (sehen immer anders aus als lokales Volk) hat auch immer geklappt icon lol

Ich habe Leute aus Malaysia, Canada, USA, UK, China, Vietnam (ehemalig in Deutschland lebend), Deutschland, Australien, Pakistan (wohnhaft in USA), Belgien und Russland kennengelernt. Manche nur für wenige Stunden, manche für einige Tage. Mit manchen hat man Emails getauscht, mit manchen nicht mal den Namen, so wie es halt ist icon smile

Ihr werdet erstaunt sein wieviele Leute den gleichen Reiseführer benutzen. icon wink

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Lonely Planet, ja in Hong Kong war ich auch Paar Tage icon wink


Na genug geschrieben, gibt eigentlich noch vieeeeeeles was ich erzählen könnte, aber irgendwie muss man das selber erleben, damit es Eindruck hinterläßt. Und das hat meine Vietnamreise auf jeden Fall gemacht. 2 Wochen waren etwas zu wenig um alles “wichtige” zu machen. Ich empfehle 3 oder 4 Wochen, das sollte eine gute Zeit für Vietnam sein. icon smile

 

 

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